Ermittlungen auch gegen Tissens Frau
Aus dem Weserkurier vom 13.9.2006.
(Auf den Onlineseiten des Weserkurier nicht mehr auffindbar)
Neue Details in der Klinik-Affäre
BREMEN (PV). Die Bremer Staatsanwaltschaft ermittelt nicht nur gegen den ehemaligen Geschäftführer der kommunalen Krankenhaus-Gesellschaft Gesundheit Nord, Wolfgang Tissen, sondern auch gegen dessen Ehefrau. Der Verdacht: Beihilfe zur Vorteilsannahme. Tissen sagte gestern gegenüber unserer Zeitung: "Weder ich noch meine Frau haben uns etwas vorzuwerfen."
Wie gestern berichtet, hatte Tissen eingeräumt, ein Darlehen von 44 000 Euro vom inzwischen gefeuerten Geschäftsführer des Klinikums Bremen Ost, Andreas Lindner, angenommen zu haben - zur Finanzierung für sein zweites Haus in Wiesbaden.
Gestern war in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft indes von fast der doppelten Summe die Rede: 87 500 Euro. Tissens Erklärung: Bei der übrigen Summe handele es sich um Honorare der Siekertal-Kliniken für seine Frau. Sie sei Krankenschwester, habe eine eigene Firma und den Auftrag bekommen, für die Siekertal-Kliniken ein "enterales Ernährungsteam" (Ernährung mit Hilfe von Sonden) aufzubauen. Wie berichtet, hatte Lindner gegenüber unserer Zeitung eingestanden, dass er selbst der eigentliche Eigentümer der Siekertal-Kliniken sei. Das Pikante: Als Klinik-Chef in Bremen-Ost hatte Lindner mit Siekertal Geschäfte über hohe Summen abgewickelt.
Auf die neuen Details zur Klinik-Affäre haben Politiker mit Erstaunen reagiert. Die FDP forderte die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses.
(Auf den Onlineseiten des Weserkurier nicht mehr auffindbar)
Neue Details in der Klinik-Affäre
BREMEN (PV). Die Bremer Staatsanwaltschaft ermittelt nicht nur gegen den ehemaligen Geschäftführer der kommunalen Krankenhaus-Gesellschaft Gesundheit Nord, Wolfgang Tissen, sondern auch gegen dessen Ehefrau. Der Verdacht: Beihilfe zur Vorteilsannahme. Tissen sagte gestern gegenüber unserer Zeitung: "Weder ich noch meine Frau haben uns etwas vorzuwerfen."
Wie gestern berichtet, hatte Tissen eingeräumt, ein Darlehen von 44 000 Euro vom inzwischen gefeuerten Geschäftsführer des Klinikums Bremen Ost, Andreas Lindner, angenommen zu haben - zur Finanzierung für sein zweites Haus in Wiesbaden.
Gestern war in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft indes von fast der doppelten Summe die Rede: 87 500 Euro. Tissens Erklärung: Bei der übrigen Summe handele es sich um Honorare der Siekertal-Kliniken für seine Frau. Sie sei Krankenschwester, habe eine eigene Firma und den Auftrag bekommen, für die Siekertal-Kliniken ein "enterales Ernährungsteam" (Ernährung mit Hilfe von Sonden) aufzubauen. Wie berichtet, hatte Lindner gegenüber unserer Zeitung eingestanden, dass er selbst der eigentliche Eigentümer der Siekertal-Kliniken sei. Das Pikante: Als Klinik-Chef in Bremen-Ost hatte Lindner mit Siekertal Geschäfte über hohe Summen abgewickelt.
Auf die neuen Details zur Klinik-Affäre haben Politiker mit Erstaunen reagiert. Die FDP forderte die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses.
Skiz - 14. Sep, 10:54